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Es gibt einige Möglichkeiten, Links so zu maskieren, dass sie von Google oder anderen Suchmaschinen entweder nicht verfolgt werden oder aber keinen Pagerank vererben. Diese Methoden sind alles andere als beliebt und sollten nur mit einer guten Begründung eingesetzt werden. Versuchen Sie so bitte nie zugesicherte Backlinks unvereinbart zu entwerten! Damit Sie aber natürlich nachprüfen können, dass niemand Sie betrügen möchte, hier die Möglichkeiten: 1. Das Attribit rel="nofollow" Seit einigen Jahren gibt es das Attribut rel="nofollow".
Google hat dieses Attribut eingeführt, um Links zu kennzeichnen, denen
Google nicht folgen soll und welche auch keinen PageRank vererben
sollen. Sinn war ursprünglich, ausgehende Links aus Foren und Spam in
Blogs Einhalt zu gebieten. Leider versuchen jedoch immer wieder einige
Webmaster, ausgehende vereinbarte Links mit rel="nofollow" zu entwerten
und so die verlinkte Domain um die PageRank-Vererbung zu bringen!
Kontrollieren Sie daher immer vereinbarte Links nach diesem Attribut.
Unter SEO Firefox zeige ich Ihnen, wie Sie es sich einstellen, dass nofollow Links automatisch rot markiert werden und Sie so nicht extra im Quellcode der Seite schauen müssen. Falsch:
Richtig: 2. Ausschluss über die Robots.txt Die robots.txt ist
eine Datei, welche sich im root (Hauptverzeichnis) des Servers befinden
muss. Sie kann bestimmten Bots, wie unter anderem dem Googlebot,
Anweisungen geben, welche Seiten/Verzeichnisse gecrawled (durchsucht)
werden können und welche nicht. So werden in der Regel private Ordner
oder Administrationsbereiche ausgeschlossen. Es befindet sich nun
ein schöner korrekter Link auf www.domain.de/links.php. In der
www.domain.de/robots.txt steht unter anderem: User-agent: * Disallow: /links.php Der schön formatierte Link auf der links.php ist ebenso wie alle anderen Links auf dieser Seite für den GooglePageRank wertlos.
Die robots.txt sperrt den Zugriff für alle Bots auf diese Seite,
weshalb google in der Theorie nie von der Existenz der Links mit
bekommen würde und dementsprechend auch keinen PageRank vererben wird.
Eine "tolle" Methode Links zu entwerten, nicht wahr? In der Regel
schauen sich die meisten Webmaster den Quellcode an, wissen jedoch
nicht, dass ganz rafinierte Schlaumeier die robots.txt hierfür
benutzen! Ein Blick sollte also immer gewagt werden. Die robots.txt ist
immer zu erreichen über: www.die-domain.de/robots.txt Wenn die Datei nicht existiert, droht auch keine Gefahr. Nun kann jedoch in der robots.txt auch stehen : User-agent: * Disallow: /schafe/
Der gesetzte Link befindet sich auf www.domain.de/schafe/ziegen/links.php . Auch dieser Link ist komplett wertlos! Über
die robots.txt lassen sich komplette Verzeichnisse sowie alle
Unterverzeichnisse ausschließen und folglich auch alle Links, die sich
auf Seiten in diesen Verzeichnissen befinden. Bei jedem Linktausch
sollte daher ein Blick in robots.txt geworfen werden. Und ja, glauben
Sie mir, diesen "Trick" versuchen immer wieder einige, leider... 3. Links über Javascript Ihr
Link wurde über Javascript eingebunden? Dann sollten Sie lieber dafür
sorgen, dass er in Standart-html eingefügt wird! Denn: Die meisten
Suchmaschinen ignorieren Javascript und dementsprechend dann auch Ihren
Link. Beispiel: Richtig:
Falsch: Vermeiden Sie einfach grundsätzlich jegliche Links über Javascript, dann können Sie nichts falsch machen. 4. Links über Flash Was für Javascript gilt, gilt hier auch für Flash. Flash kann von den Suchmaschinen nicht interpretiert werden,
weshalb auch hier Ihre Links wertlos werden. Es mag zwar schön aussehen
oder tolle Effekte haben, doch für die Pagerankvererbung ist er
wertlos. Sollte Ihr Link natürlich in der Headerflashanimation auf
einer bekannten Seite eingebaut sein, können Sie den Link
gegebenenfalls doch akzeptieren, dann aber nicht aus Gründen der
Pagerank-Vererbung :-) . Also gundsätzlich gilt: Weg mit dem
Flash-Link.
5. Redirect Links Redirect Links kommen sehr häuftig bei Wechselbannern vor oder aber bei Linksammlungen. Unbedingt vermeiden! In der Regel handelt es sich um eine sogenannte 302-Weiterleitung, welche zu URL-Hijacking führen kann. URL-Hijacking ist ein bekanntes Problem bei Google, bei welchem durch die 302-Weiterleitung bei den Suchergebnissen nicht Ihre Domain gelistet wird, sondern die Seite, die mit der Weiterleitung auf Sie zeigt. Das ist natürlich eine mittelschwere Katastrophe! Der Bug ist zwar bekannt und wurde wohl schon weitesgehend entschärft, tritt jedoch angeblich immernoch des Öfteren auf. Über
die PR-Vererbung gibt es geteilte Meinungen. Aber auch hier sollten
Sie im Zweifelsfall den Link ablehnen, so sparen Sie sich nur Ärger und
Zeit. Falsch: Die redirect Links können auch etwas vom Muster hier abweisen. Aber grundsätzlich sehr einfach daran zu erkennen, dass ein redirect in ihnen vorkommt. Also, lieber Finger weg!
6. Php Weiterleitungen Eine weitere beliebte Weiterleitung ist eine primitive html oder PHP Weiterleitung. Der Trick hier basiert darauf, dass auf eine weitere interne Seite weitergeleitet wird und dann erst von dieser die Verlinkung zur externen Seite stattfindet. Wenn jetzt beispielsweise eine PR 6 Domain folgenden Link auf der Startseite eingebaut hat:
Ihr Link würde sich dann folglich auf der partner.html befinden, und nicht auf der Startseite. Die partner.html ist wahrscheinlich eine Linkfarm oder eine Seite mit einen PR 0, weshalb ihr Link schonmal deutlich abgewertet wird, da er nicht die begehrte PR5 Vererbung der Startseite bekommt, wo er eigentlich drauf ist, sondern nur die von der partner.html . Häufig kommt es bei Weiterleitungen auch vor, dass die Weiterleitungsseite über die robots.txt gesperrt ist (s. oben). Also eine durchaus sehr geschickte Methode, Links komplett zu entwerten und nur wenige würden es merken. Also immer vorsicht bei Weiterleitungen und grundsätzlich auch hier die Finger von lassen! 7. OnClick im Link Matt Cutts(Google) hat einmal verlauten lassen, dass Links mit onclick-Anweisungen nicht vollwertig sind. Bedeutet: Sobald ein Link ein "onclick" enthällt, sollte man ihn grundsätzlich ablehnen. Inwiefern diese Links abgewertet sind kann hier natürlich nicht genau gesagt werden, aber auch hier gilt: Was nicht notwendig ist, sollte man lassen. 8. Google Cache
Eine weitere Methode Links unbrauchbar zu machen, ist sie auf Seiten zu plazieren, die Google nie besuchen wird beziehungsweise sie zu entfernen, wenn Googlebot die entsprechende Seite besucht. Eine einfache Methode herauszufinden, ob entsprechende Seite im Google Cache drinnen ist, ist folgender Befehl in der Google Suche: cache:http://www.affiliate-blog-marketing.de/linkbetrug.html Wenn keine Ergebnisse angezeigt werden, ist die entsprechende Seite nicht im Google Cache enthalten. Wenn ein Ergebnis angezeigt wird, sollte man sich die Seite anschauen und nachprüfen, ob der Link zu dem Zeitpunkt gesetzt war. Es gibt ganz raffinierte Webmaster, die genau wissen und kontrollieren (bspw. über Google Webmaster Tools ) wann Googlebot sie besuchen wird und genau dann kurzzeitig die Links entfernen um sie anschließend wieder hinzuzufügen. Zum Glück ist diese Methode wirklich nur sehr selten anzutreffen, da sie für den Webmaster schon aufwendig ist. 9. Linkfarmen Umso mehr Links von einer Seite weg führen, umso weniger ist jeder einzelne Wert. Ab einer bestimmten Anzahl werden sie daher zwangsläufig wertlos. Sollte eine Seite über 100 external Links haben, können Sie auf Ihren Link dort getrost verzichten. Diese Seiten werden auch als Linkfarmen bezeichnet und sich unter kundigen Webmastern natürlich unbeliebt. Weiterhin heisst es, dass Google ab einer bestimmten Anzahl (zwischen 50 und 100) angeblich aufhört, die externen Links zu verfolgen. Eine gute Zahl an externen Links ist in der Regel 1-20. Ein weitere Grund, keine Links auf Linkfarmen zu besitzen, ist der, dass Linkfarmen schnell von Google gebannt werden oder abgestraft werden: Sie werden zur Bad Neighbourhood. 10. Bad Neighbourhood Zur Bad Neighbourhood gehören Seiten, wenn sie von Google abgestraft oder gebannt wurden. Solche Seiten haben Google erzürnt, aufgrund von bestimmten "verbotenen" Aktionen wie zuviel duplicate conent, cloaking oder spam. Auf solchen Seiten sollten Sie grundsätzlich auch keine Links haben, da alles, was Sie von solchen Links bekommen, nicht Google PR oder irgendwas positives, sondern nur negatives für Sie sein wird.
Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Fallen in einem erfolgreichen Linkmarketing. Ich hoffe, die Auflistung kann und wird Ihnen helfen Fehler zu vermeiden und schwarze Schafe früh zu erkennen. Bei Anmerkungen, Korrekturen oder Lob / Kritik schicken Sie doch bitte eine Email an
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